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AGA-Tagebuch

Veröffentlicht von HD am 29.09.2002

Das folgende AGA-Tagebuch wurde von F. Seifert verfasst und zur Veröffentlichung auf der MP-Page bereitgestellt.
Dieses Tagebuch stellt seine persönlichen Eindrücke und Meinungen dar!
Die Ausbildungskompanie kennt den Inhalt dieses Tagebuches weitgehend aus dem Erfahrungsbericht des Lehrganges.

 

 

Tagebuch über die Allgemeine Grundausbildung in der Feldjägertruppe

 

1. Woche:

Montag, 01.07.:
Erstmal verschiedene Formulare ausfüllen. Die Stuben-/ Zugaufteilung wurde festgelegt. Ich muß sagen, daß ich sowohl mit dem Zug als auch mit der Stube Glück hatte (3 waren aus der näheren Umgebung.). Dann gabs schon die erste Ausrüstung im Seesack: Kampftragetasche, Zeltplane, Essgeschirr, Zeltplane usw. und später am Abend noch die ABC-Schutzmaske.
Dienstschluß leider erst um 00:00 Uhr.

Dienstag, 02.07.:
Wecken wie immer um 05:00, kurzes Antreten vor den Stuben, danach Stuben- und Revierreinigen und danach zum Frühstück. Dort erstmal anstehen und dann schnell das Essen runterschlingen. Dann gings zur Einkleidung. Dort kam man sich vor wie im ALDI: einen Einkaufswagen durchschieben, hier was rein und dort was rein, am Ende wie an der Kasse alles raus und schnell verpacken. Wieder in Schwalmstadt das Mittagessen, zum Glück auf den Stuben und somit ohne große Hast. Dann Spind einsortieren. Dann zur Untersuchung (Hörtest, Sehtest, Urinprobe, Puls). Wieder zum Essen und Schlingen. Dann noch Theorieausbildung. Leider wieder erst so spät ins Bett.

Mittwoch, 03.07.:
Heute das erste Mal in Uniform. Es sieht immer noch etwas bunt aus, da so gut wie jedem etwas fehlt, mal die Socken, mal die Stiefel. Beim Essen gewöhnt man sich langsam an das Tempo und ist immer früher fertig. Und dann den ganzen Tag Theorieausbildung: Wer darf mir etwas sagen? Was darf man mir befehlen? Wie ist die rechtliche Stellung der Bw in der Verfassung? Was ist bei der Hygiene zu beachten? Wie achtet die Bw auf Umweltschutz/Betriebs- und Arbeitsschutz? (z.B. kommt beim Biwak ein Dixi-Häuschen mit raus, weil nicht einfach so „gemacht“ werden darf!). Leider alles äußerst ermüdend, zum Glück gibt es immer wieder Ausbilder, die mal einen Gag machen, um alle „aufzuwecken“. Abends noch Formaldienstausbildung, d.h. wie marschiere ich richtig.

Donnerstag, 04.07.:
Wieder mal Warten beim Arzt, diesmal Zahnarzt, und tagsüber verschiedene Theoriestunden. Abends wieder Formaldienstausbildung und endlich mal früher Dienstschluß: 17:00 Uhr.

Freitag, 05.07.:
Fast Wochenende, nur noch mal Theorie, gut gemacht und ein kleiner Test über die Dienstgrade. (Zeichnen sie das Dienstgradabzeichen eines Oberfähnrich? Welche Dienstgradgruppe ist höher?) Dann Hauptuntersuchung, obwohl die daraus besteht, einen Zettel zu erhalten, auf dem steht, für was man später in seiner Stammeinheit vorgesehen ist. Und für sowas braucht der Arzt 2 Stunden um 4 Mann zu bearbeiten. Nach dem Mittag Abschlußantreten der ganzen Kompanie und Verabschiedung ins Wochenende um 13:30 Uhr. Super!

Vielleicht noch ein paar Eindrücke: Die Ausbilder sind allesamt freundlich und auch sonst reißt einem am Anfang niemand den Kopf ab, wenn man wie ich den Kompaniechef auf eine sagen wir mal unzulässige Weise grüßt. Das Essen ist entgegen allen Befürchtungen recht gut, bis auf die Säfte die, egal welche Sorte, bescheiden schmecken. Aber die Sanitäreinrichtungen sind offen gesagt das letzte und ich spar mir weitere Ausführungen dazu. Außerdem ist die Organisation nach meinem ersten Eindruck recht schlecht, da wie gesagt fast jedem noch was fehlt, hat aber eben auch Vorteile wenn noch einige Rucksäcke fehlen, weil wir dann nicht mit ihnen ins Gelände müssen wegen der Einheitlichkeit. Das war jetzt mein erster Eindruck, der sich sicherlich noch etwas wandeln wird, aber mal sehen.

 

2. Woche:

Montag, 08.07.:
Erstmalig Waffenausbildung G3, allerdings nur grobe Theorie, d.h. unser Gruppenführer hat sie einmal zerlegt und wieder zusammengesetzt. Eigentlich hätte ja heute der PFT (Physical Fitness Test) sein sollen, wir haben aber nur den 12 min Dauerlauf geschafft. Der Hammer war aber heute die Zeit zum Mittagessen, 18 min inklusive Anstehen und wieder Antreten.

Dienstag, 09.07.:
Den ganzen Tag nur theoretische Santitätsausbildung und das bei einer extremen Wärme, absolut ermüdend. Dafür aber schon um 16:30 Uhr Dienstunterbrechung.

Mittwoch, 10.07.:
Heute gabs das G3 zum ersten Mal in die Hand und dann ging es auf zum Zerlegen und Zusammensetzen. Dabei zeigten sich allerdings mal wieder verschiedene Materialprobleme, so klemmte bei einigen das G3 so extrem das selbst die Ausbilder es nicht wieder hinkriegten und bei anderen lief die Trinkflasche aus. (die ich übrigens direkt abgegeben hab zum Tausch und bis zum 20.07. immer noch nicht zurück erhalten habe.) Und noch ein neuer Rekord zum Essen: 15 min zum Mittag! Und das soll gesund sein.

Donnerstag, 11.07.:
Extrem kurze praktische Ausbildung an G3, P1 und P8 mit jeweils 20 min, wo eigentlich nur das Zerlegen und Zusammensetzen gelehrt wurde. Dann war heute auch endlich der PFT, d.h. 9m Pendellauf (hin zurück hin zurück), Standweitsprung, Sit-Ups, Bundeswehrliegestütze und der 12 min Lauf. Der für heute angesetzte Marsch wurde zum Glück auf Montag verschoben.

Freitag, 12.07.:
Wieder praktische G3 Ausbildung und die Wahl der Vertrauensperson der Rekruten.

Samstag, 13.07.:
Unser wahrscheinlich einzigstes Dienstwochenende. Das erste mal geschossen, allerdings nur mit Manövermunition und verschiede weitere praktische Themen wie Zielen, Zielfehler und Ladetätigkeiten.

 

3. Woche:

Montag, 15.07.:
Heute der 1. fast richtige Schuß mit Munition, die einen etwas kleineren Treibsatz besitzt und abends natürlich der 6 km Eingewöhnungsmarsch, war aber eigentlich ein lockerer Spaziergang.

Dienstag, 16.07.:
Den ganzen Tag auf der Standortschießanlage mit richtig scharfer Munition. Die erste Übung war sitzend mit G3 aufliegend auf 100m, 5 Schuß auf eine 10er Ringscheibe, wobei 40 Punkte erreicht werden mußten. Die zweite Übung war auch auf 100m auf 10er Ringscheibe, allerdings liegend aufgelegt und 6 Schuß, auf der Scheibe war eine Art Silhouette eines Soldaten. Ich hatte allerdings massive Probleme damit. Bei der ersten Übung mußte ich als einziger 4 mal schießen um zu bestehen und bei der zweiten Übung bin ich einer von Zweien, die nicht bestanden haben (wobei der andere einen Arzttermin hatte), obwohl ich auch schon zwei Versuche hatte.

Mittwoch, 17.07.:
Heute die einzige Ausbildung, die uns (nach den Aussagen unserer Ausbilder) auch im Zivilleben etwas bringt, nämlich die praktische San-Ausbildung, d.h. beladen eines KRKW (ich glaube Kranken-Rettungskraftwagen), Transport von Verwundeten auf dem Gefechtsfeld, Schienung von Brüchen, H-L-W usw.

Donnerstag, 18.07.:
Der erste Geländetag und das bei Dauerregen, man war das ein Spaß :). Ausbildungsziel war Tarnung und Bewegung, das heißt wie bestücke ich meinen Helm mit Blättern so das er kaum zu erkennen ist und wie trage ich die Tarnschminke richtig auf. Außerdem noch in Stellung gehen, gleiten kriechen usw.

Freitag, 19.07.:
Gleich morgens nach dem Frühstück haben wir gemerkt, daß unsere Ausbilder auch anders können, und weil die Disziplin wieder sch…lecht war sind wir halt noch ein wenig rennen gegangen und haben danach noch 20 Liegestütze gemacht. Dann kam die theoretische und praktische Ausbildung zum Thema ABC-Abwehr. Also so eine ABC-Schutzmaske (im Volksmund auch Gasmaske) ist extrem unbequem und als Brillenträger hat man mit dem Ding sowieso die Arschkarte. Leider verschob sich unser Dienstschluß um 1,5 Stunden nach hinten, weil unser Zugführer in den Spinden regelrecht nach Fehlern gesucht hatte. Naja, so langsam ziehts an. Also vor meinem Dienstantritt dachte ich die 1. Woche ist die schlimmste, aber mittlerweile war die 3. die schlimmste (unter anderem auch weil man sich mit meinen Schießergebnissen keine Freunde macht). Auch treten innerhalb des Zuges mitlerweile Rivalitäten und ähnliches auf bzw. eine Abneigung gegen bestimmte Personen, die immer Scheiße bauen. Ach ja, irgendwann in den letzten 2 Wochen haben wir auch noch unser Begrüßungspaket bekommen mit verschiedenen Werbegeschenken (u.a. auch einem Naßrasierer).

 

4. Woche:

Montag, 22.07.:
Den ganzen Tag im Gelände. Dort haben jeweils 2 Mann eine Stellung zugewiesen bekommen, die sie auszubauen hatte, das heißt mit Laub als Kälteschutz auslegen, Tarnen und Ecken ausgleichen. Jedenfalls bei den meisten. Ich hatte leider das Pech und bekam einen Stock in die Erde gesteckt, mit dem Kommentar, hier kommt die Stellung hin, also alles von Grund auf mit dem Klappspaten ausheben. Und dann von verschiedenen Stellen im Wald kleine Büsche und Farne umpflanzen zum Tarnen. Abends (22:30 Uhr) gabs dann noch eine Vorführung: „Sehen und Hören bei Nacht“. Da wurden Sachen gezeigt, wie stark es auffällt mit Volllicht in der Dunkelheit zu fahren usw. Allerdings fand ich die Sache etwas blödsinnig, weil die meisten Sachen irgendwie logisch sind. Naja jedenfalls war Zapfenstreich Dienstag früh um 01:45 Uhr.

Dienstag, 23.07.:
Heute war es etwas entspannter, den ganzen Tag auf den Grasflächen der Kasernen und G3, P1 und P8 zerlegen und zusammensetzen.

Mittwoch, 24.07.:
Wecken um 04:00 Uhr, so ne Art Alarm, jedenfalls durfte kein Licht angeschaltet werden und die Vorhänge mußten auch verschlossen bleiben. Die einzigen Lichtquellen waren Teelichter auf dem Gang. Dann ging’s vor dem Frühstück die 6,5 km zu Fuß zum Schießstand. Dort dann Schießen mit P1 und P8. Über meine Ergebnisse verlier ich diesmal allerdings kein Wort, nur soviel: es war noch schlechter als mit dem G3. Nachmittags ging’s dann die 6,5 km zu Fuß zurück zur Kaserne.

Donnerstag, 25.07.:
Wieder ein Ausgleich zu gestern: Früh zur Blutentnahme zur Blutgruppenbestimmung. Und dann verschiedenste theoretische Ausbildungen, ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern welche genau, nur daß wir die Erstausbildung G36 hatten (Schönes Gewehr.) und die Theorieeinheit Handgranaten.

Freitag, 26.07.:
Früh Sicherheitsbelehrung, d.h. Verpflichtung, keine geheimen Sachen nach außen zu tragen usw. Dann Kasernenreinigen, daß heißt alles drinnen und draußen säubern.

So langsam traut man uns mehr zu, deshalb dürfen wir früh und abends selbstständig zum Essen gehen, was einen enormen Zeitvorteil bringt.

 

5. Woche:

Montag, 29.07.:
Heute fand der Schwimmtest statt, allerdings ist dieser mehr pro-forma, weil die 200m innerhalb von 6 Minuten zurückzulegen nicht so schwer ist. Außerdem fand die Ausbildung am Doppelfernrohr (Fernglas), am Kompaß und an der Karte statt.

Dienstag, 30.07. bis Donnerstag, 01.08.:
Biwak! Dienstag früh um 04:00 Alarm und Rucksack packen. Dann gings gruppenweise auf den Truppenübungsplatz. Dort Einweisung Alarmposten, weiterer Stellungsausbau und Ausbau des Platzes der Gruppe. In der Nacht dann sehr wenig Schlaf wegen dem Alarmposten. Mittwoch dann Einweisung in Personenkontrollen im Rahmen des Alarmpostens. Abends um 22:00 ging dann der 12km Marsch los und wir kamen so gegen 02:00 in der Kaserne an, dort erstmal Waffenreinigen und Ausrüstung reinigen, schlafen war verboten. Erst um 12:00 nach 30,5 Stunden Schlaflosigkeit gabs befohlenes Ruhen, d.h. Schuhe aus, Feldbluse aus und auf die Überdecke des Bettes legen.

Freitag, 02.08.:
Heute Impfen und ein theoretischer Test zum Alarmposten (Die Tests sind aber alle so angelegt, daß man schon wirklich nichts wissen darf, um durchzufallen.). Kurz vor Dienstschluß gabs noch eine kleine Spindkontrolle, zur Überprüfung der Reinigungsarbeiten nach dem Biwak. (Soweit ich weiß konnten alle um 12:10 Uhr nach Hause.)

 

6. Woche:

Montag, 05.08.:
Ausbildung Panzerfaust, MG3 und G36. (Anschlagarten, Ladetätigkeiten, Zerlegen und Zusammensetzen)

Dienstag, 06.08.:
G3-Schießen (200m liegend aufgelegt, 3 Schuß Probe und dann mit 6 Schuß entweder Treffer der Silhouette oder 40 Ringe.)

Mittwoch, 07.08.:
Hindernisbahn, und das bei Dauerregen! Deshalb haben sie auch die große und kleine Hühnerleiter weggelassen und den Schwebebalken. Gleiten durch den Dreck mussten wir aber dennoch machen.

Donnerstag, 08.08.:
Geländetag, dabei Ausbildung Schützenreihe, Schützenrudel, geleiteter Feuerkampf und Alarmposten.

Freitag, 09.08.:
Theorie: ADAC „Verkehrssicherheitsbelehrung“ und Vorstellung „Feldlager im Kosovo“.

 

7. Woche:

Montag, 12.8.:
Ausbildung „gepanzerte Fahrzeuge“ (Arten, Abwehr, Vorstellung des Geräts der Bundeswehr durch Fotos und Videos). Desweiteren noch der 3000m Lauf für das DSA und ein Röntgenbild der Lunge wurde erstellt.

Dienstag, 13.8.:
Schießbahn: Schießen mit G3 und P8 auf Klappfallscheiben.

Mittwoch, 14.8.:
Hindernisbahn (diesmal bei trockenem Wetter), dabei Ausbildung Panzenfaust, MG3 und ABC-Schutz.

Donnerstag, 15.8.:
Geländetag mit Ausbildung Alarmposten und Personenkontrolle.

Freitag, 16.8.:
Ausrücken zum Hochwassereinsatz, aus diesem Grund Anordnung zur Einstellung des Ausbildungsbetriebes.

 

8. Woche:

Montag, 19.8.:
Panzerfaustschießen: 3 Schuß stehend aufgelegt und 1 Schuß mit ABC-Maske.

Dienstag, 20.8.:
Schießen mit G3 (150m liegend freihändig. Schießt sich extrem sch….!)

Mittwoch, 21.8.:
Schießen mit MG3 (erst 5 Schuß Einzelfeuer und dann 2 Übungen mit Feuerstoß auf ein bzw. mehrere Ziele).

Donnerstag, 22.8.:
Geländetag mit Ausbildung „Streife und Personenkontrolle“.

Freitag, 23.8.:
Reinigung als Vorbereitung des Gelöbnisses.

 

9. Woche:

Montag, 26.8.:
Theorie Funkgeräte und praktische Ausbildung auf den Stuben, Ausdauertraining und Formalausbildung.

Dienstag, 27.8.:
Theorie mit Thema Gelöbnis (Gründe, Ursprung, Folgen bei Ablehnung) und Formaldienst. Die S1-Offiziere der späteren Stammeinheiten waren zur Einteilung da.

Mittwoch, 28.8.:
Formalausbildung, Reinigung, Dauerlauftraining.

Donnerstag, 29.8.:
Gelöbnis

Freitag, 30.8.:
frei

 

10. Woche:

Montag, 02.09.:
Weitere Disziplinen für das DSA: Kogelstoßen, Steinwurf und 100m Lauf. Außerdem Unterricht zu Minen und versteckte Ladungen, Vorstellen des Bundeswehrverbandes sowie die UN als internationale Organisation.

Dienstag, 03.09.:
Orientierungsmarsch: Aufteilung in Gruppen zu 5 – 6 Mann. Diese erhielten früh morgens die Karte und mußten sich eine Skizze erstellen, nach der sie laufen sollten. Zur Überprüfung der Route mußten bestimmte Checkpoints angelaufen werden.

Mittwoch, 04.09.:
Geländetag mit Ausbildung „Melder“.

Donnerstag, 05.09.:
Praktische Ausbildung Minen: Erkennung von Minen, Verlegung von Panzerabwehrminen und Kennzeichnung von Minenfeldern.

Freitag, 06.09.:
Sport (Fußball, Laufen oder Volleyball), danach Stuben- und Revierreinigen

 

11. Woche:

Montag, 09.09.:
Theoretische Wachausbildung: was ist verboten, welche Rechte habe ich (Weisungsrechte gegenüber Ranghöheren, Schußwaffengebrauch).

Dienstag, 10.09.:
Praktische Wachausbildung. Verschiedene Stationen: KFZ-Kontrolle, Personenkontrolle, Streifengang mit unterschiedlichen Situationen.

Mittwoch, 11.09.:
Wachschießen mit G3 und P8. 2 Scheiben sollen zwei Unbekannte darstellen, sie reagieren nicht auf die Anrufe des Streifenführers und bringen dann eine Waffe in Anschlag (der Leitende beschreibt die Situationen)

Donnerstag, 12.09.:
Panzerfaustschießen für die, die noch nicht teilgenommen hatten.

Freitag, 13.09.:
Sport (Laufen) und Test „Wache“

 

12. Woche:

Montag, 16.09. bis Donnerstag, 19.09.:
04:00 Wecken und ausrücken zum Biwak (Nachtschießen mit MG3 und G3, Wachschießen für Nachzügler, Streifenausbildung, Stellungsausbau, Handgranatenausbildung). Mittwoch Nachmittag gings mit voller Ausrüstung (Koppel, Rucksack und G3 oder MG3 oder Panzerfaust) über die Hindernisbahn, dann Start zum 20km Marsch gegen 17:00 Uhr, dabei verschiedene Stationen (Krankentransport über 400m, ABC-Schutz über 400m usw.). Die erste Gruppe traf gegen 02:30 ein. Dann Reinigung der Ausrüstung und befohlenes Ruhen ab 13:00 wie beim letzten Biwak.

Freitag, 20.09.:
Gruppenweises Schreiben des Erfahrungsberichtes und Austeilen der AGA-Zeugnisse (35% des Zuges sind durchgefallen!) Diese Zahl klingt zwar hoch, dürfte aber normal sein, denn es gibt ein paar Schlüsselereignisse, wenn man die verpasst hat man nicht bestanden, heißt aber nicht, daß die AGA automatisch wiederholt werden muß. Welche Kriterien zum Wiederholen führen, weiß ich nicht. Dann für die Biwak Teilnehmer und die die den Marsch vollständig mitgemacht hatten ca. 10:00 Dienstschluß, die anderen durften noch bis 12:00 Uhr Waffen reinigen.

 

13. Woche:

Montag, 23.09.:
Endreinigung der Waffen, Litzentaufe und Zugabend

Dienstag, 24.09.:
Packen und Abgabe des Gepäcks, Grußabnahme und gründliches Stuben- und Revierreinigen

Mittwoch, 25.09.:
Stubendurchgang und Verlegung.

 

September 2002, F. Seifert

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