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Feldjäger im Einsatz bei der Marine

Veröffentlicht von HD am 02.09.2013

Sie tragen keine goldfarbenen Dienstgradabzeichen, sondern silberne. Und außen auf der Schulter schmale, orangefarbene Litzen. Doch noch besser erkennt man sie an ihrer deutlich sichtbaren Armbinde mit der Aufschrift „MP“ für Military Police: Feldjäger. Einige von ihnen leisten Dienst im Rahmen der Atalanta-Mission. Sowohl an Bord, als auch in Djibouti leisten sie ihren Beitrag in der Anti-Piraterie-Mission der Deutschen Marine.

„Unser Bataillon erhielt 2012 den Auftrag, die Feldjägerkräfte für das 15. Deutsche Einsatzkontingent Atalanta zu stellen. Und dann wurden wir nach unserer Spezialisierung ausgewählt“, erklärt Hauptfeldwebel Marco K., seinen viermonatigen Einsatz an Bord der Fregatte „Augsburg“ vor der Küste Somalias. 

Gemeinsam mit Oberfeldwebel Alex S. und Leutnant Christoph J. ist er bereits seit März, als die Fregatte ihren Heimathafen verließ, mit an Bord. „Am Anfang lag der Schwerpunkt vor allem in der Ausbildung“, berichtet Leutnant Christoph J., der Feldjägeroffizier. „Wenn vermeintliche Piraten aufgegriffen und an Bord gebracht werden, müssen sie rund um die Uhr überwacht werden. Dazu benötigen wir unterstützende Soldaten“, begründet er. Und so wurden 20 Soldaten der Besatzung für diesen Fall in Theorie und Praxis geschult.

Auch die vier Feldjäger, die in Djibouti stationiert sind, mussten sich vorbereiten. Auch wenn sie sich hier auf eher gewohntem Terrain bewegen und vorrangig Aufgaben des militärischen Verkehrs- und Ordnungsdienstes wahrnehmen. Dazu gehören beispielsweise KFZ-Unfallaufnahmen oder die Überwachung der Einhaltung der Ausgangsregelung. Auch der Schutz von Objekten und auch der Personenbegleitschutz bei hochrangigen Besuchen, gehören mit zu den Aufgaben der deutschen Militärpolizei in Djibouti.

 

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